27 Dezember 2006

Höha... Schnella... Weida...


Schöne neue Welt.
Ist es auch schon mal aufgefallen?
Jeder sucht nach "mehr".
Schaut, ob nicht noch was besseres kommt.
Man hetzt von einem zuum anderen und wundert sich,
dass man auf dem Weg sich selbst verlieren kann.
Verbindlichkeit ist ein Schimpfwort und viele erwarten ihren persönlichen Hollywoodschnulzfilm.
Vieles ist laut und schnell.
Manchmal kommt man gar nicht hinterher.
Die Zwischentöne möchte man gar nicht mehr hören.
Es existiert scheinbar nur noch das eine oder andere Extrem.
Man hat eben keine Zeit mehr.
Es ist recht schwierig, langsam zu fahren und
den Dingen ihre Zeit zu geben.
Die Geduld verschwendet man dann meist bei
den falschen Haltestellen.
Vielleicht fährt man sogar an seinem zu Hause vorbei?
Irgendwann landet man aber im Nirgendwo.
Und was vom "Ziel" bleibt ist nur noch ein Hirngespinst.
Zeit, eine andere Linie zu fahren.
Ominöses ist kein guter Stopp.


Oder wie der M. so schön sagt:

"Das ist doch die Wurzel des ganzen Übels
- die haben was, aber das reicht ja nicht,
man bleibt ja - mal ganz unverbindlich *kotz* -
auf der Suche nach dem Perfekten...
und killt dabei die eigentlichen Werte einer Beziehung,
weil man sie ja nicht so ganz ernst nimmt..."


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen