
Reisebericht.
Zuerst einmal möchte ich bitte auch jemanden haben,
dem ich Bescheid sagen kann, wenn ich gut gelandet bin.
Also hab ich ja, nur blöd, wenn die alle mitreisen...
Nun ja...
Nachdem flugangstgeplagte Tüne wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte,
haben wir relativ schnell unser Hotel gefunden.
Wir wollten schnell unsere Sachen ablegen und dann los zum Wahrzeichen Paris'
dem Eifelturm (französisch: Tur Eiffl).
Denkste!
Auf unsere Buchungsnummer gab es nix!
Unter dem Namen auch nicht!
ANGEBLICH!
Dazu sei angemerkt, dass Mutter A., die perfekt französisch spricht,
die Reservierung vornahm. Und Tochter A., die Mitreisende,
während der telefonischen Reservierung daneben saß!
Wie auch immer, Zimmer weg - nix frei.
Wie gut, dass es sich um eine Hotelkette handelte und die
Dame uns ein anderes Zimmer in der Gegend empfehlen konnte...
Einen gelben Engel habe ich allerdigs nicht gesehen.
Dann ging es los.
Ich kann nur jedem raten, spät abends zum Eifelturm zu fahren.
Für ein Ticket in den Himmel haben wir nicht angestanden und
amLift nach oben vielleicht 5 Minuten.
Ein wenig nervig war allerdings die betrunkene Jugendchorgruppe
aus England, die zwar gut, aber unerträglich laut gesungen hat.
Nu ja, was soll ich sagen.
Der Blick war atemberaubend!
Auch ohne gelbe Engel.
Zurück ging es dann mit dem Taxi.
Allerdings ist es problematisch, zu viert ein Taxi zu benutzen.
Irgendwie darf wohl keiner vorne sitzen oder so.
Der erste Taxifahrer, den wir gefragt haben, meinte wir sollen uns verpissen.
Der zweite war da schon flexibler und wollte uns für nen Festpreis fahren.
Keine Ahnung was die Strecke an sich gekostet hätte, aber es war ok.
Mit Schlenker über den Triumphbogen (Arck dä Trieumfff).
Im Laufe der Fahrt wollte der dann, dass wir ihn für die Rückfahrt
zum Flughafen "buchen". Das wollten wir natürlich nicht, aber da wir
alle einen kleinen gelben Engel im Herzen haben,
meinten wir, wir denken darüber nach.
Man hört ja so viel von den bösen Taxifahrern weltweit.
Die hauen einen ja alle übers Ohr!
Unser hat leider Pech gehabt, und wir haben ihn übers Ohr gehauen.
Mit der Aussicht auf die Fahrt zum Flughafen ist er mit dem
Preis runtergegangen und wir haben weniger gezahlt
als es regulär gekostet hätte. Seit dem Tag habe ich Schlafstörungen...
Die Einzelheiten unserer durchgeknallten Touribesichtigungen
erspare ich der Leserschaft nun mal.
Erwähnt sei der nette Franzose in dessen Cafe wir unsere letzten Stunden verbracht haben.
Voll freundlich, super höflich, geniales Essen, kein Stück überheblich (wie es die Franzosen den Touristen gegenüber ja gerne mal sind) und einfach typisch französisch!
Hm, obwohl, erwähnen sollte man auch noch Tüne's Geldbörsenparanoia!
Sie wurde beklaut! Von gerissenen Rosenverkäufern!
Die Schweine.
Aber es war schon nett, dass sie die Geldbörse (ohne auch nur etwas zu entnehmen)
wieder in die Schublade ihres Zimmers gepackt haben *g*
Na gut, dass O. G. während einer Busfahrt voll eingepennt ist sei hier auch noch niedergeschrieben...
Und unser Hotel lag gegenüber einer Terrorzelle, is klar, dass das
libanesische Immobilienbüro nur Tarnung war!
Und sonst so?
Ich kann sagen, Paris hat mir so auf den ersten
Blick besser gefallen als New York.
Aber für ein endgültiges Urteil müsste ich auf
beide Städte nochmal einen zweien Blick werfen :)
Eins ist sicher... Paris? Hoffentlich bald wieder :)
Ach ja, die Personen auf dem Foto möchten unerkannt bleiben!