06 März 2011

Tag 11 - Lost in la sierra

Am heutigen Sonntag ging es auf den Markt in Teror, dem angeblich kanarischsten aller Bergdörfer.
Und siehe da, so war es dann auch.
Auf dem Markt haben wir uns dann mit so ungesundem Kram für die Reise eingedeckt
und haben beschlossen, ganz nach oben, zum Cruz de Tejeda, zu düsen.

Allein die Fahrt dorthin war schon ein Erlebnis. Echt wunderschön!
Dann sind wir angekommen und hatten eine schönen Blick auf den 1.412 Meter hohen Monolith des Roque Bentaiga.

Um dann mitten in der Wildnis erstmal ein Luxus-SPA mit Hotel zu endecken!

Wer also 2 Wochen im nirgendwo ausspannen will und höchstens mal für eine Wanderung vor die Tür will, dem sei das restaurierte Parador empfohlen!

Zwischendurch habe ich noch eine kleine Kletterpartie eingelegt ;)
Ich bin die lahme Nudel unten...


Der Rückweg sollte uns an einigen Stauseen vorbeiführen und hier wurden die Straßen dann auch schlechter. Aber vorerst kamen wir gut voran und haben fantastische Ausblicke genossen.
Man könnte meinen, es wäre irgendwo in Bayern, oder?

In Wahrheit wurde das Ufer aber von spanischen Familien belegt, die diese Ausflüge am Wochenende lieben!


Nach dem Embalse de la Cueva de la Niñas sollte es lansam mal Richtung Appartment gehen.
Aber da ich ja darauf bestanden habe, nach links abzubiegen, weil dort ein Touri-Schild nach Soria zeigte, mussten wir wohl oder übel durch die Horrorstraße dieser Reise.

Einspurige Serpentinen sind schon geil....
Das war der Moment, in dem Stefan mir den Hals brechen wollte ;)
Apropos Halsbrechen:
Auch die Radfahrer scheinen das Innere der Insel zu lieben, diese waren allesamt lebensmüde und haben ständig versucht, sich irgendwie umzubringen.

Dann wurde die Straße aber wieder "normal" und nach der Pipi-Pause in freier Natur kullerten wir gemächlich die Kurven hinunter und konnten sogar noch den schönen Ausblick genießen.


Stefan musste sich allerding noch öfter von dieser Horrorstraße erholen und ich habe ihn als Ablenkung dann mal unter einen Ficus Benjamini gestellt. Das sind die Dinger, die bei mir immer kümmerlich sterben mit einem Blatt an den dünnen Ärmchen... Gibts auch riesig groß bei IKEA mit ca. 1,30 m....

Sehen sie hier also Mr. Blaubär, der uns einen Ficus erklärt ;)


Ayjayjay... das war eine Ochsentour! Puh... Belohnung gab es dann abends beim kanarischen Menue im La Casa Vieja vor den Toren der Stadt.
Die Kellnerin meinte es gut mit mir und brachte mir sogleich einen Liter (!!!) Sangria anstatt die bestellte Hälfte dessen. Naja, sie war auch der ausländischen Sprache nicht mächtig und so schüttete ich das Zeug in mich hinein. Ganz geschafft habe ich es aber nicht und glücklicherweise war die Sangria relativ dünn.
Viel besser war allerdings dass Karnickel, dass es auf dem Teller gab! Guten Hunger:


Ich bin dann augenblicklich eingeschlafen, als wir im Appartment ankamen *schnarch*
Wieviel ich zugenommen habe und wie lange die Rehab nach dieser Reise dauert,

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