15 Juni 2009

Teilzeithippie

Erwähnte ich es mal?
Meine Mama war Hippie.
Und zu beginn der 90er fand ich das furchtbar.
Ich wollte Spießer werden, das war ein fester Vorsatz.

Mit der Zeit merkt man aber, das die Dinge, die die Eltern
ausgemacht haben einen selbst doch prägen. Da kann man
überhaupt nichts gegen tun.
Mit der Zeit kommt dann die Akzeptanz und man kann durch-
aus beginnen zu lieben, was man gehasst hat.
Auf seine Art eben, man wird auch durch die Eltern.
Ich glaube, wenn man seinen Frieden damit geschlossen
hat, ist man auf einem guten Weg "seine Mitte" zu finden.

Äh worauf ich eigentlich hinaus möchte ist aber die Mucke :)
Ich bin mit Woodstock & Co großgeworden.
Und es erstaunt mich immer wieder, dass ich sämtliche
Lieder der Stones oder von Jimi Hendrix mitsingen kann!

Vorletztes Jahr gab es den "Summer of Love" auf Arte.
Da gab es echt supergeile Reportagen und vor allem
tolle Konzerte zu sehen. Nachts um eins (oder so) zappte ich
durch die Kanäle und blieb dort hängen.
Da ich bekifft war Da ich nicht mehr ganz nüchtern
war, war das wie ein flashback nach damals.
Als zu Hause die Partys gefeiert wurden...

Dort lief Jimi plays Monterey und die überaus interessante
Doku "Gimme Shelter" über die US- Tour der Stones 1969.
Dort ist auch der tragische Mord in Altamont durch die
Hells Angels dokumetiert.

Wer sich also für die Endzeit der Hippiebewegung interessiert,
der sollte sich mal diese Doku reinziehen :)

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